Urlaub in Hurghada

Der Urlaub in Hurghada begann mit dem Hinflug ab Frankfurt. Dies bedeutete für mich erst einmal eine Bahnfahrt mit dem ICE von Köln nach Frankfurt, was aber halb so schlimm war. Der mehrere Stunden dauernde Flug war auch kein Problem und wir kamen gegen Mitternacht am Flughafen in Hurghada an. Nachdem wir uns dort ein Visum für 25€ pro Person gekauft hatten, konnten wir ins Land einreisen. Vom Flughafen fuhr ein Reisebus bis zum unserem Hotel, dem Grand Hotel Hurghada. Hier angekommen kriegten wir von einem Mitarbeiter des Reiseveranstalters unsere Zimmer zugeteilt und konnten zunächst einmal schlafen gehen.

Am nächsten Tag stand noch um 10 Uhr eine Informationsveranstaltung auf dem Terminplan. Nach anfänglichen Schwierigkeiten den entsprechenden Raum zu finden, ließen wir uns bei der Veranstaltung über das Hotel, das Verhalten innerhalb von Hurghada bzw. komplett Ägypten und noch einige weitere Dinge aufklären. Beispiele hierfür sind zum Beispiel der Hinweis gewesen, dass man im Hotel selbst Geld umtauschen kann und das Verhalten vor aufdringlichen Verkäufern.

Das Grand Hotel Hurghada

Hiernach erkundeten wir das Hotel, die Zimmer selbst waren gepflegt, hatten aber schon ein gewisses Alter erreicht, was man ihnen ansah. Nach Informationen eines Hotel Magazins sollten die Zimmer aber noch im gleichen Jahr (2007) renoviert werden. Das Essen im Hotel stellte sich als sehr gut heraus. Für Frühstück und Abendessen gab es ein üppiges Büffet, wo eigentlich für jeden Geschmack etwas dabei war. Der Chefkoch war Schweizer, was zunächst einmal positiv war, da so das Essen auf westlichen Standard war. Doch hatte dies auch seine negative Seite, insbesondere weil der gute Mann dazu neigte, sehr oft Ansprachen zu halten.

Ansonsten bot das Hotel einen 600 Meter langen Privatstrand, mit eigener Wasserrutsche und Tauchbasis. Auch 2 Pools waren vorhanden, die aber bei den Temperaturen nicht nutzbar waren. Wir waren im Winter dort und die Pools waren deutlich kälter als das eigentlich recht angenehme Meer. Ansonsten bietet das Hotel noch zwei Tennisplätze, ein Fitnessstudio sowie eine Kinderbetreuung.

Außerhalb des Hotels in Hurghada

Das Grand Hotel liegt direkt an einer Hauptstraße, die von beiden Seiten von Geschäften gesäumt wird. Schnell musste man daher erkennen, dass es nicht immer angenehm war, über die Straßen zu gehen. So wurde man sehr häufig von Händlern angesprochen, dass man doch etwas bei ihnen kaufen solle. Ansonsten war die Straße aber sehr hübsch gestaltet, insbesondere das direkt gegenüber vom Grand Hotel liegende Grand Resort Hurghada war eine Augenweide. Getrübt wurde dieser Anblick allerdings von den zu der Zeit dort stattfindenden Straßenbauarbeiten, die der Verbreiterung des Gehweges dienten und zum Glück im Hotel nicht hörbar waren. Da diese aber mittlerweile abgeschlossen sein dürften, ist dies nicht mehr relevant.

Mit dem Minibus oder dem Taxi, sowie auch mit einem hoteleigenen Bus, bot sich die Möglichkeit jederzeit in eines der beiden Stadtzentren von Hurghada zu fahren, die vom Hotel ca. 10 bis 15 Kilometer entfernt lagen. Dabei eignet sich das alte Stadtzentrum Dahar, auch Downtown Hurghada genannt, vor allem zum Shoppen, während das neue Stadtzentrum Sekalla, auch Uptown Hurghada genannt, neben diversen Einkaufsmöglichkeiten auch Bars und Discotheken bot. Das Nachtleben in Hurghada ist aber bei weitem nicht so ausgeprägt wie in einigen anderen Urlaubsregionen, was vor allem an der islamischen Kultur des Landes liegt, die aber in den großen Touristenzentren kaum noch Beachtung findet.

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